Ängste überwinden und rein ins kalte Wasser X ich mache meinen Tauchschein #einfachmachen (Teil 3)

Ich habe inzwischen einige Pooltauchgänge hinter mir und habe keinerlei Angst mehr abzutauchen. Ganz im Gegenteil, das Tauchen an sich bringt mir richtig, richtig Spaß. Was ich allerdings überhaupt nicht mag sind die Aufgaben, die wir unter Wasser erledigen müssen. Da wäre zum Beispiel das „Maske fluten“. Das bedeutet, ich soll einfach Wasser in meine Taucherbrille laufen lassen, bis meine Augen zur Hälfte unter Wasser stehen, oder ganz abnehmen. Dann wünscht sich mein Tauchlehrer, dass ich meinen Atemregler aus dem Mund nehme und hinter mich werfe, um ihn dann selbst mit einigen Körperbewegungen wiederzuerlangen. Auch soll ich unter Wasser mein Jacket, an dem Luftflasche und alles, was mir das Überleben ermöglicht, ausziehen, um sie dann wieder anzuziehen. Unter Wasser wohl gemerkt. Nein, das macht mir ehrlich keinen Spaß und setzt sofort wieder das Gefühl von Panik frei. Ich will doch einfach nur ein bisschen unter Wasser schwimmen und glotzen. Das reicht doch!?

Aber nein, natürlich reicht das nicht. Sollte ich tatsächlich irgendwann mal unter Wasser unterwegs sein und es tritt ein Problem auf, dann muss ich natürlich wissen, wie ich mich zu verhalten habe. Was ist, wenn ich mit meinem Schwimmjacket mal irgendwo hängen bleibe oder die Maske undicht ist und mit Wasser voll läuft!? Dann muss ich selbstverständlich wissen, wie ich in solchen Situationen verfahren muss, damit ich eben nicht, da unten in der Tiefe kapeister gehe und irgendwannwie ein fetter, krepierter Wal an der Oberfläche treibe. Seis drum – ich nehme mir vor, mich auf mich und meine Atmung zu konzentrieren und die Übungen dann erfolgreich zu absolvieren. Jetzt bin ich schon so weit gekommen, nun will ich es auch schaffen… Irgendwie!
(Photocredits: maria72 / istock)

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