Canon Bloggerevent – Cool Input – Hot Output

Himmel, war das eine Woche! Gerade auskuriert von einem Knieschrottweildiedickemalradgefahren ist, tüddelte ziemlich kurzfristig eine Einladung von Canon Deutschland in mein Postfach. Unter dem Motto „Cool Input – Hot Output“ durften ausgewählte Blogger nach Hamburg kommen und sich dort mit einigen Geräten aus dem umfangreichen Canon Produktportfolio einen tollen und interessanten Tag machen. Das Rahmenprogramm und die anderen geladenen Blogger versprachen sofort einen fetten Event. Kim Granz von Designlovr, Ben von Ben Hammer, Kai von Stilsucht und die Liste hatte noch lange kein Ende. Logo, dass ich da mein Näschen auch reinhalten musste!

Fahrradmann

Als Eventlocation wurde das IndoChine in Altona mit direktem Blick auf den Elbhafen gewählt – für einen Fototag gibt es fast keine bessere Kulisse! In dem eigens für uns angemieteten Präsentationsraum wartete auch schon ein dicker Gabentisch auf uns. Verschiedene Kameras, Camcorder, Printer – alles feinste Ware aus dem Hause Canon. Mein Augenmerk lag jedoch auf der EOS 100D und der PowerShot N. Beide habe ich mir direkt unter die Nägel gekrallt und den ganzen Tag wie ne Ausgebüchste alles geknipst, was nicht rechtzeitig „stopp“ schreien konnte. Für mich als Knipsknirps (ich habe wirklich absolut keine Ahnung von der großen Fotografiewelt) war außerdem echt hilfreich, dass ich die Canon Spezies immer sofort um Hilfe bitten konnte. Zu den Kameras aber später mehr.

Powershotn

Ein weiterer Höhepunkt wartete in der IndoChine Alpha Noble Ice Bar: Das Canonteam hatte außerdem den Fotografen Thomas Rodriguez inklusive Model eingeladen, dem wir eifrig bei – 8 Grad (draußen waren es mal locker über +20 Grad!) über die Schulter schauen und uns Tipps abholen durften. Das war schon echt ne geile, aber auch niederschmetternde Sache. Dachte ich, mir wäre ein echt großartiges Bild gelungen, hat er mir mit ein paar einfachen Kniffen gezeigt, wie man eine noch viel bessere Aufnahme hinbekommt. Beeindruckend! Aber glaubt mir, so schön und erfrischend es in der Icebar auch ist, und obwohl wir vom Team mit dicken Jacken ausgestattet wurden, irgendwann kriecht die Kälte auch durch die kleinste Ritze und man wünscht sich dringend wieder etwas mehr Wärme.

Schuhwerbung

Nachdem wir uns auf der fantastischen Sonnenterasse ein erfrischendes Getränk gegönnt haben, bekamen wir die Möglichkeit (die ich Fussel leider verpasst habe) die verschiedenen Canonprinter heißlaufen zu lassen und die gemachten Werke auszudrucken. Ich konnte mich leider von dem Belohnungsbier und dem schönen Wetter (ich hörte, währenddessen ist in Bremen die Welt untergegangen?) einfach nicht trennen. Ja, heute ärgere ich mich darüber! Im Anschluss trafen sich dann alle wieder, um an der dekadent gedeckten Tafel Platz zu nehmen und mit einem Glas Champagner so langsam den ersten der 5 Gänge zu uns zu nehmen. Joa, es könnt einem wirklich schlechter gehen. Satt, zufrieden und voller neuer Eindrücke habe ich mich dann mit Kim zur späteren Stunde auf den Weg Richtung Heimat gemacht. Im Übrigen eine der turbulentesten Heimreisen, die ich je erfolgreich hinter mich gebracht habe.

Spring

Und nun zum wesentlichen Teil der Geschichte: Die Kameras!

EOS 100D
Mir hat die EOS 100D ausgesprochen gut gefallen. Gerade als Einsteiger ist die relativ einfache Menüführung mit vielen Features und den voreingestellten Effekten genau das richtige. Richtig gut gefallen hat mir außerdem die Möglichkeit die Bilder direkt im LiveView, ohne jegliche Verzögerung, anzuschauen und über den TouchScreen zu bearbeiten. Ein weiterer Pluspunkt ist die Haptik: Nach Angaben von den Canon Spezies ist es sogar die kleinste DSLR-Kamera mit Wechselobjektiven. Wer hat schon Bock mit einer Kamera durch die Straßen zu laufen, die einen eher in der Hand nervt und so den Spaß am Fotografieren nimmt!? Kurzum: Ich bin wirklich begeistert von der Kamera und kann sie jedem Einsteiger, der mal wirklich Lust auf vernünftige und schöne Fotos hat, nur echt ganz nah ans Herz legen.

PowerShot N:
Ehrlicherweise brauchte ich bei dieser Kamera einen Moment länger, um mich in die Möglichkeiten reinzuwählen. Hat man aber den Dreh erstmal raus, macht es echt Spaß mit dem Ding loszulegen. Mir hat der Kreativmodus (der sich allerdings leider nicht beeinflussen lässt) echt richtig, richtig gut gefallen. Löst man aus, macht die Kamera automatisch X Bilder und belegt alle mit verschiedenen (Kreativ)Filtern. Manchmal bekommt man dadurch Dinge zu sehen, die einem vorher überhaupt nicht aufgefallen sind. Was auch richtig cool daher kommt ist das klappbare Display, was einem unter anderem ermöglicht, Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven zu machen – ohne sich dabei wie ein Depp verrenken oder im Dreck wühlen zu müssen. Sehr, sehr praktisch. Als Zweit- und Spaßkamera ist die PowerShot N ebenfalls sehr zu empfehlen.

Schiff

An dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an Björn von Wildcard Communications für die Einladung, das geduldige Team von Canon und Thomas Rodriguez, dem Team von IndoChine und all den anderen Bloggern, die mich so freundlich aufgenommen haben. Es war ein fantastischer Tag!

Blogger1

Blogger3

Blogger4

Blogger5

Eisbar

Iceshoot

Model1

Ich habe die Bilder einfach mal nicht bearbeitet – ich denke, so sollte jeder ein ungefälschstes Ergebnis bekommen. Das einzige, was ich gemacht habe ist, die Bilder zu beschneiden. Eine Möwe die im vorbeifliegen freundlich mit einem satten Schiss grüßt muss ja jetzt nicht so unbedingt mit auf dem Bild sein. Ansonsten habe ich von jeder Bildbearbeitung Abstand genommen. Weitere Aufnahmen des Tages findet ihr übrigens in meinem Flickr-Album.

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