Das neue Jahr und die guten Vorsätze – ein Fazit

Einige von Euch werden es sicherlich schon gemerkt haben – dieses Mal habe ich mich weder an Jahresrückblicken noch an Jahresvorschauen beteiligt. Kurz vorm Jahreswechsel habe ich dieses Mal einfach nur allen von Euch ein fantastischen Rutsch und einen gesunden Start gewünscht. Kein „boah, das war in 2015 aber echt mal derbe!“ oder „im neuen Jahr nehme ich mir ganz fest vor, nicht mehr so fett zu sein!“. Nö, dieses Mal wollte ich mich einfach nicht in die Endlosschlange der „Rückblicke“ und „Vorsätze“ einreihen. Ällerbätsch!

Aber warum habe ich mich zum ersten Mal dagegen entschieden? Will ich euch erklären – das vergangene Jahr, also „fucking 2015“, wie ich es gern nenne, war nicht so der Kracher. Das erste halbe Jahr war das schlimmste halbe Jahr, an das ich mich erinnern kann, dann wurde es kurzzeitig wieder etwas okay und der heiße Sommer hat sich richtig Mühe gegeben, aber dann kamen auch schon wieder blöde, unschöne und auch traurige Nachrichten. Deswegen hatte ich einfach keinen Bock zurückzublicken und über Dinge zu sprechen, an die ich mich gar nicht wirklich erinnern will. Irgendwer hat mal gesagt, dass man nicht zurückblicken soll, denn dann sei die Gefahr groß, dass man über den Stein stolpert, der vor einem liegt. Und jemand ohne ausgeprägtem Fallreflex sollte sich in Acht nehmen vor Stolperfallen! Nochmal ällerbätsch!

Und warum keine guten Vorsätze? Das ist doch was Gutes!? Das stimmt! Und natürlich habe ich einige (gute) Vorsätze – nur wage ich dieses Mal den Versuch nicht so groß darüber zu sprechen, sondern einfach mal zu machen. Und genau das ist mein einziger Vorsatz für das (hoffentlich) spannende und megagute 2016! „Klappe halten und machen!“ Deswegen erzähle ich euch auch nicht mehr von Dingen, die ich machen will – sondern eben nur noch von Dingen, die ich gemacht habe! Und wenn wir mal alle ehrlich sind, dann ist das doch sowieso viel, viel cooler!? Ich will nicht mehr einfach nur abnehmen, nein, ich habe abgenommen! 12 Kilo sind es bis jetzt. Und ich will nicht mehr einfach nur einige Fotografie-Kurse machen, um mein Wissen und Horizont zu erweitern – ich habe bereits Kurse gebucht! Ich will mir nicht mehr einfach nur vornehmen, mal wieder auf meine Lieblings-Insel zurückzukommen, sondern ich werde dieses Jahr auf die Insel fliegen! Ich denke, ihr ahnt, was ich sagen will. Ich will nicht nur, dass 2016 besser wird, sondern ich werde alles daran setzen, damit es ein geiles, aufregendes und fantastisches Jahr wird. Ällerbätsch!

Wie schaut es denn bei Euch aus? Wie gestaltet ihr Euer 2016 – habt ihr Vorsätze oder lasst ihr es auch einfach passieren? War 2015 vielleicht auch nicht so euer Jahr oder seid ihr traurig, dass es vorbei ist? Eure Meinung interessiert mich – lasst uns quatschen!

  • Antworten Januar 12, 2016

    arne

    Ich find Deinen Ansatz „Deswegen erzähle ich euch auch nicht mehr von Dingen, die ich machen will – sondern eben nur noch von Dingen, die ich gemacht habe! “ ganz ganz fabelhaft.

    Meiner Meinung nach ist das genau der richtige Weg! Glückwunsch zu den 12 Kilo und ich freue mich auf die Resultate aus den Fotokursen.

    Von „guten Vorsätzen“ halte ich auch nicht viel. Ich finde es gut, wenn man sich Dinge überlegt, die man gerne machen möchte, aber nur, wenn man sich im gleichen Atemzug auch an die Umsetzung begibt. „Gute Vorsätze“ haben immer den Beigeschmack von „Aufschieben“.

    • Antworten Januar 12, 2016

      Mokkaauge

      Du hast Recht, denn es ist ja nicht nur der Geschmack von „Aufschieben“ bitter, sondern eben auch die des „Scheiterns“. Ich finde nichts ist schlimmer, als tolle Vorsätze zu haben und sich am Ende dann selbst eingestehen zu müssen, dass man es (wieder einmal) nicht geschafft hat, irgendwas umzusetzen. Dann doch lieber einfach machen und sich über die Dinge freuen, die man geschafft hat. 🙂

      Und vielen Dank für die „Glückwünsche“ – das freut mich wirklich sehr!

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