Das neue Tealounge System von Teekanne im Test

Im Moment trinke ich so viel Tee, wie noch nie. Das liegt zum Einen am dem herbstlichen Wetter (pfui pfui Spinne!) und zum Anderen an dem neuen Teelounge System von Teekanne, das vor einigen Tage bei uns zu Hause eingezogen ist. Passend zu unserem Kaffeevollautomaten steht nun auch eine Teemaschine in schickem Ferrari-Rot bei uns in der Küche.

Die Maschine ist mit vier sogenannten „Tea Expert Programmen“ ausgestattet, so dass die unterschiedlichen Teesorten mit der passenden Brühdauer, Temperatur sowie dem richtigen Durchflussintervall zubereitet wird. Die Maschine wurde mit farblich abgestimmten Knöpfen bestückt (für einen schwarzen Tee drücke ich die schwarze Taste, für grünen Tee die grüne, etc.), um die Brühdauer, Temperatur und den Wasserdurchlauf auf die verschiedenen Teesorten abzustimmen. So ist sichergestellt, dass beispielsweise ein schwarzer Tee mit ca. 92 Grad aufgebrüht wird – die ideale Temperatur für die Zubereitung dieses Tees. Mir persönlich gefällt das ausgesprochen gut – hatte ich bisher doch nur die Möglichkeit, jede Teesorte mit der immer gleichen Temperatur und Druck zuzubereiten. Und ja, ich bilde mir tatsächlich ein, dass ich den Unterschied durchaus schmecken kann!

Man kann aber nicht nur „einfachen“ Tee mit dem Teelounge System zubereiten. Das erste Mal in meinem Leben (ja, ich weiß…) habe ich eine Chai Latte mit köstlichem Milchschaum zubereitet und getrunken. Das wäre mir vorher mit meinem öden Wasserkocher so niemals gelungen! Dennoch muss ich aber auch einen kleinen Kritikpunkt loswerden. Es hat mich schon das eine oder andere Mal geärgert, dass die Teemaschine nicht mit einer Wasserstandsanzeige oder einem Wasserstandshinweis ausgestattet wurde. So ist es mir schon häufiger passiert, dass ich eine Kapsel wegschmeißen musste, da die Zubereitung bei der Hälfte abgebrochen wurde, da nicht genug Wasser im Tank war. Das ist ärgerlich, teuer und einfach doof.

Nachhaltigkeit:
Auch meine grüne Ader kommt bei Kapselsystemen immer zum Vorscheinen und ich frage mich, ob das wirklich alles so gut für die Umwelt ist. Aber Teekanne hat auch hier nachgedacht und die Kapseln aus Kartons zertifizierter nachhaltiger Fortwirtschaft verwendet und die Verpackung auf gezielt ein Minimum reduziert. Dank des Energiesparmodus schaltet sich die Maschine automatisch nach 5 Minuten ab.

Resümee:
Die Teekapselmaschine eignet sich hervorragend für den schnellen Teegenuss. Wer jedoch Teebesuch erwartet oder ein ausgesprochen Vielteetrinker ist, der sollte wohl auf die alte Wasserkochermethode zurückgreifen. Würden wir Sterne verteilen, dann würde die Teekapselmaschine volle 4 von 5 Sternchen bekommen. Wenn das Nachfolgemodell mit einer Wasserstandsanzeige ausgestattet wird und es noch mehr (Früchte)Teesorten geben wird, dann würde es sofort die volle Punktzahl geben!



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