Ein Geschmackstest: I Sea Pasta – Nudeln aus dem Meer

Als ich die schwarz-grünen Nudeln aus der Packung nahm und mir ein leicht unangenehmer Geruch in die Nase wanderte, war ich ehrlich gesagt ein wenig skeptisch, ob die Nudeln aus Algen wirklich etwas für mich und meinen Gaumen sind. Fairerweise muss ich aber auch zugeben, dass ich nicht der allergrößte Fischliebhaber bin und es somit ohnehin etwas mehr Überzeugungsarbeit kostet, damit ein Meeresgericht auf meinem Teller landet. Sushi stand ich zu Beginn auch skeptisch gegenüber, inzwischen ist aus den kleinen Röllchen allerdings eine wahre Liebe entstanden. Also wollte ich den Tagliatelle von „Seamore“ auch eine Chance geben und mich nicht vom ersten Eindruck beeinflussen lassen.

Zuerst ein paar Grundsatzfragen: woher kommt „I Sea Pasta“ eigentlich uns was ist daran so gesund?
Die Idee stammt von Willem Sodderland aus den Niederlanden, der diese „Nudeln“ im Urlaub endeckte und kurz darauf die Firma „Seamore“ gründete. Meeresalgen sind eine der größten ungenutzen Ressourcen unseres Planeten und schon eine kleine Menge reicht aus, um mehrere Menschen satt zu bekommen. Sie sind vegan und glutenfrei, reich an Antioxidanten, Omega 3-Fettsäuren, Ballaststoffen,Vitaminen und Mineralien. Perfekt für alle die sich gesund ernähren wollen, da diese Nudeln fett- und kalorienarm sind. All das führten Willem Sodderland zum Erfolg.

Um mein Verhältnis zu Fisch nicht zu überstrapazieren, habe ich mich entschieden die Tagliatelle nicht mit Fisch zuzubereiten, sondern eine köstliche Gemüse-Variante zu zaubern. Als erstes schnitt ich also Zucchini in Streifen, teilte kleine Tomaten und gab neben Knobi und Zwiebeln viele frische Kräuter wie Petersilie, Basilikum und Schnittlauch hinzu. Alles zusammen kurz in einer Pfanne anbraten und im Anschluss Sonnenblumen-, Kürbis sowie Pinienkerne hinzufügen. Gerade wenn man ohne FIsch oder Fleisch kocht, lässt sich ein Gericht nochmal durch die Zugabe von gesunden Kernen richtig gut aufpimpen. Für die Soße nahm ich etwas Olivenöl und einen Klacks Sahne – auch wenn man es nicht sofort glauben mag, aber die Soße schmeckt trotz der Sahne sehr leicht! Die Nudeln haben einen leicht fischigen Touch, der aber nicht wirklich dominiert und mich als Fischskeptiker nicht aus der Fassung bringt!

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Fazit:
Man kann mit den „Seamore“ Nudeln wirklich unfassbar viele Gerichte auf die Teller bringen. Gefühlte 1000 weitere Variationen warten darauf entdeckt und ausporbiert zu werden. Das schöne an dieser fettfreien Variante ist, dass man sich nicht so vollgefuttert fühlt. Man ist angenehm satt und kann sich auch weiterhin sehr gut nach dem Essen noch bwegeben. Ich finde wirklich, dass diese Art von Nudeln eine ausgesprochen gute und vor allem gesündere Alternative als zu normalen Nudeln ist. Probiert es ruhig mal aus – ihr werdet überrascht sein!

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