Sponsored: Der kleinste Film der Welt – Ein Junge und sein Atom

Heute zeige ich euch den kleinsten Film der Welt! Hä? Wie jetzt? Glaub ich nicht? Ruhe! Guiness – und damit meine ich nicht das Bier – soll diesen Film bereits als „kleinsten Film“ der Welt bestätigt und eingetragen haben. Den Forschern von IBM ist es nämlich gelungen, mit Hilfe eines sogenannten Rastertunnelmikroskops, aus Tausenden Kohlenmonoxidmolekülen einen Film zu drehen. Die einzelnen Atome wurden so arrangiert und „fotografiert“, dass aus den knapp 250 Aufnahmen dieser einzigartige Stop-Motion-Film produziert werden konnte.

Das sogenannte Rastertunnelmikroskop, mit einem Gewicht von schlappen 2 Tonnen, macht es bei einer Temperatur von frischen Minus 260 Grad Celsius möglich, den Faktor von mehr als 100 Millionen zu vergrößern und so die kleinen Atömchen für das menschliche Auge sichtbar zu machen. Mithilfe einer feinsten Nadel, die lediglich einen Nanometer über den Atomen bewegt wurde, „malten“ die Forscher die Bilder.

Neben den Atomen spielt einer kleiner Junge die Hauptrolle, der ein Atom als Spielzeug verwendet und damit verrückte Sachen anstellt. Ihr habt schon recht, wenn ihr behauptet, der Film wirkt irgendwie einfach und billig – aber wenn man sich mal durch den Kopf gehen lässt, wie dieses Projekt entstanden ist, dann ist es alles andere als das. Das Datenspeichern mit Atomen ist übrigens eines der wichtigsten Forschungsgebiete von IBM. Für mich allerdings absolutes Neuland.

Wer IBM, wie ich auch, „nur“ für ein IT-Unternehmen gehalten hat, liegt übrigens falsch! Die IBM-Forscher arbeiten bereits in zwölf Laboren auf sechs Kontinenten rund um die Themen Wissenschaft und Technologie. Darunter fällt auch die Energieüberwachung oder die Entsalzung der Wasser im Nahen Osten sowie die Nutzung von Nanopolymeren zur Bekämpfung schädlicher Bakterien. IBM sagt selbst, dass sie für den Fortschritt der Menschheit forscht! Wer Interesse an dem Konzern und/oder deren Forschungsarbeiten hat, kann sich auf der Facebookseite, Twitter oder der Website gern näher informieren.

Und wer von euch immer noch nicht verstanden hat, worum es eigentlich geht und wie genau dieser Film entstanden ist, schaut sich am Besten mal das Making of an. Musste ich auch…


(Dieser Artikel wurde gesponsert von IBM)

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