Von Selbstmitleid und anderen komischen Gewohnheiten

Ich bin nun schon seit knapp 2 Wochen krankgeschrieben und lungere zu Hause so vor mich hin. Ihr glaubt gar nicht, was ich alles in diesen Tagen schon geschafft habe.. Nix. Es ist unglaublich, aber ich dachte tatsächlich, dass ich die Zeit nutzen werde, um mal wieder ein paar Filme zu schauen, neue Blogs zu entdecken, mir alle VLogs von Christoph Karrasch reinziehe, Unmengen an Büchern lese und mich einfach schön erhole und gesund werde. Was ich davon geschafft habe? Fast gar nichts. Ich habe es geschafft, genau 4 Videos von „von unterwegs“ zu schauen (und hey, es sind wirklich immer nur Kurzfilmen!) und 10 Seiten aus meinem „neuen“ Buch zu lesen…

Stattdessen ernähre ich mich unglaublich ungesund, da ich immer, wenn ich krank bin dazu neige, mich mit ungesunden und viel zu süßen Naschis vollzustopfen aufzuheitern. Eine ganze Doppelpackung Toffifee? Klar geht das in Ordnung – ich bin ja schließlich krank! Eine Tüte Chips? Mag ich zwar nicht, aber hey – ich bin ja krank und nach dem Krankenhausfraß geht das schon klar! Ich esse übrigens gerade, während ich diesen Artikel schreibe, Spaghetti aglio i olio – zum Frühstück!!! Ihr habt eine ungefähre Ahnung, was ich meine…

Jedenfalls wollte ich nun mal um Eure Unterstützung bitten. Helft mir, aus diesem Loch herauszukrabbeln und sagt mir, was ihr so macht, wenn ihr zu Hause Gefahr lauft, in Selbstmitleid zu zerfließen und 120 Kilo zuzunehmen. Oder seid ihr vielleicht ähnlich gestrickt wie ich und ihr brecht eure eigenen Regeln und macht all die Sachen, die ihr euch sonst verbietet? Lasst es mich wissen und lenkt mich ab. Das wäre wirklich super, super lieb! Ich esse dann jetzt erstmal ein Stück Zitronenkuchen…

krank

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